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Vergleich New York – Santiago

Hier eine höchst subjektive Bewertung der Lebensqualität von Santiago, New York und Köln (meiner Lieblingsstadt in Deutschland, möglicherweise von Nostalgie verklärt). Man sieht die Subjektivität an einem Kriterium wie “interessante Jobs” oder etwa dem Fehlen des Themenbereichs “Schule”.

(Bewertung mit Schulnoten 1: sehr gut, 2: gut, 3: befriedigend, 4: ausreichend, 5: mangelhaft, 6: ungenügend)

Santiago New York Köln
Öffentlicher Nahverkehr 3 3 3
Kulturangebot 4 1 1
Ausflüge und Wandermöglichkeiten in der Umgebung 3 6 2
Sicherheitsgefühl 2 2 2
Sauberkeit 3 4 3
Interessante Jobs 4 3 2
Lebenshaltungskosten 2 3 2
Umwelt 4 (Smog) 3 (Lärm) 2
Parks 4 2 2 (dank Rheinufer)
Shoppen 4 1 2
Gastronomie 3 1 2
Lebensmittel 2 3 (teuer) 2
Community (Gruppendynamik und Netzwerke) (schwer zu sagen) (noch unbekannt) (weiss nicht)
Gesamtbewertung 3.2 (gefühlt: 3) 2.5 (gefühlt: 3) 2.0 (wie gefühlt)

New York steht also ganz vorne beim Thema Gastronomie und Shoppen, beides allerdings nicht wahnsinnig wichtig für mich. Dagegen habe ich schwer zu kauen an der Tatsache, daß es praktisch keine Möglichkeit gibt, der Stadt am Wochenende zu entfliehen und im Wald zu Wandern.
Witzigerweise wäre meine Gesamtbewertung von Santiago eher 3 als 3.5 und von New York ebenfalls eher 3 als 2.5, das liegt daran, dass die verschiedenen Kategorien nicht alle die gleiche Wichtigkeit besitzen.

Gründer gesucht – looking for a co-founder

Für den Aufbau einer Internet-Firma in Chile die richtig Geld erwirtschaften soll – und das ohne die Werbe-Hilfe von Google!

Mein Profil: Programmierer und Geschäftsführer
Gesucht: Marketing-Profi und Web-Designer
Anforderungen: Spanisch fliessend, Verhandlungs- und Verkaufsgeschick, Bereitschaft sofort nach Chile umzuziehen
Vergütung: Aus dem $40.000 Dollar-Fonds von Start-Up Chile (wenn wir einen ordentlichen Businessplan schreiben und das Geld kriegen)

Geschäftsidee: Internetplattform im Personen-Reiseverkehr

Umzug geschafft

Eine Wohnung zu mieten ist eine Herausforderung in Chile. Verdienstbescheinigung, Schufa-Auskunft und ein Bürge sind praktisch immer Pflicht. Misstrauen herrscht vor, ein Mieter wird erstmal als einer gesehen, der nicht bezahlen mag.

Zum Auszug geht der Papierkram dann weiter: Vor dem Umzug muss man beim Notar eine eidesstattliche Erklärung abgeben, in der man versichert, all seine Strom- Gas und Wasserrechnungen und die Nebenkosten bezahlt zu haben. Eine schriftliche Vollmacht des Vermieters braucht man ausserdem. Der Notar stellt dann ein Papier aus (salvoconducto) und nur wenn das vorliegt, setzt sich der Umzugswagen in Bewegung.